ein wandermann der bin ich
verlasse heim aufs ungewisse
lüstert es noch so willig
zehren nun gewissensbisse
dennoch wander ich gen süden
und falle eine kleine klippe
hält mich wach, werd nicht müden
lande weich, wie auf lippe
mich es weiter nach unten zerrt
kreuze niedrigen hügel
zuckt als ob er sich wehrt
verleihe ich ihm doch flügel
will auch hier nicht rasten
Drosselgrube entzückt mich
keine lust zu hasten
so betracht ich kurz dich
der moment geht vorbei
und berge zeigen sich mir
wünsch mir mehr zeit herbei
doch zuviel schlaf möcht ich nicht stehlen dir
der wandersmann versucht sich als steiger
und erklimmt beide schattenwerfer
ich bin für deine nerven geiger
und ersehnter sinnes schärfer
mein weg gen süden folgend
treffe ich auf kleine bucht
verhinder das du bist ruhe liegend
sie zu kitzeln sorgt für deine flucht
zurück zieht sich der wandersmann
sein herr verschließt ihn hinter türen aus fleisch
fragst dich was er noch so kann
sieht in deinen augen der lust kreisch
sieht was ihn sucht weiter tiefer
doch lässt er wandersmann zur dame
zu deiner versteckt hinter kiefer
merkt du bist eine anschmiegsame
doch wendet er sich ab und lässt dich zucken
er genießt es wenn du spürst dieses jucken
Dienstag, 9. Februar 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen