Leeres Papier
grinsend vor mir
liegt dort jed tag
bis ich es wag
Gedanken zu vertiefen
die worte an mich riefen
um mit blatt und welt zu teilen
auf medium sie weilen
Bis die sinne leer
der stift zur gegenwehr
nicht mehr schreibt
weil hand verharrend still bleibt
Doch will der schreiber
zerreist sich die leiber
suchend nach der nächsten zeile
wird jeder schritt zur meile
Endlich der funke kommt
der begierde sonnt
erstrahlt, geht auf
so nehmen ferse ihren lauf
Freitag, 6. Mai 2011
Ratzelfummel
grafit streicht über seiten
soll es gedanken, leser bereiten
und ist geistesblitz falsch formuliert
wird blatt mit schliff präpariert
wurd nur erfunden für die schrift
und als solches wohlig gift
soll es gedanken, leser bereiten
und ist geistesblitz falsch formuliert
wird blatt mit schliff präpariert
wurd nur erfunden für die schrift
und als solches wohlig gift
Mal was Anderes
Ich liebe dich
frase des alltag
Bitte geh nicht
hat jeder schon gesagt
Ja nein vieleicht
fließen von allein
Mein ziel wurd erreicht
wollen sprachgebrauch sein
Wie geht es dir
charme der höflichkeit
Das gehört mir
für aufrecht bitte keine zeit
Du solltest nun gehn
lässt man stehen im raum
Das werden wir sehen
mühe für neues gibts kaum
So sei es nun
anderes verpöhnt
Las es uns tun
und selbiges gelöhnt
frase des alltag
Bitte geh nicht
hat jeder schon gesagt
Ja nein vieleicht
fließen von allein
Mein ziel wurd erreicht
wollen sprachgebrauch sein
Wie geht es dir
charme der höflichkeit
Das gehört mir
für aufrecht bitte keine zeit
Du solltest nun gehn
lässt man stehen im raum
Das werden wir sehen
mühe für neues gibts kaum
So sei es nun
anderes verpöhnt
Las es uns tun
und selbiges gelöhnt
Zerissene Segel
sitzen, liegen, stehen
räuspernd augen verdrehen
nicht fort, hier weilen
schreibend triste zeilen
suche nur den zeitvertreib
wundernd wo die zeit verbleibt
fragend wo der sinn verweilt
wissend das die zeit nicht heilt
blicken in vergangene stund
lief zeiger gleichsam rund
treibend selbe untätigkeit
verschwende weiter zeit
suche nur den zeitvertreib
wundernd wo die zeit verbleibt
ohne frage sinn verfehlt
langeweilen wurd gewählt
räuspernd augen verdrehen
nicht fort, hier weilen
schreibend triste zeilen
suche nur den zeitvertreib
wundernd wo die zeit verbleibt
fragend wo der sinn verweilt
wissend das die zeit nicht heilt
blicken in vergangene stund
lief zeiger gleichsam rund
treibend selbe untätigkeit
verschwende weiter zeit
suche nur den zeitvertreib
wundernd wo die zeit verbleibt
ohne frage sinn verfehlt
langeweilen wurd gewählt
Sturheit
jung gestorben
lang gelebt
alt geworden
doch nichts bewegt
grauen die augen
müdes gebein
wo worte nichts taugen
ist die seele rein
lang gelebt
alt geworden
doch nichts bewegt
grauen die augen
müdes gebein
wo worte nichts taugen
ist die seele rein
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