Dienstag, 9. Februar 2010

Tintenlos

ein lüftchen weht der stadt
all ihre fassetten sie trägt
meine nase es gefunden hat
so das sie wahrgenommenes abwägt

sagt mir wie schön das grau doch ist
sagt mir was ich hab hier vermisst

und ein schwall
aus tiefster inner
wie ein fall
kommen worte wie sonst nimmer

und im momente sie stehen

keine feder die den wege kreuzt
kein blatt weht zu mir
nur ich der hier säuftzt
ist nix zum schreiben hier

kurz davor mit nägeln mir sie einzuritzen
wenige worte in letzter zeit
somit sind sies wärt sie einzuschlitzen
kam eine idee von unweit

merken kann ich mir sie doch noch
doch vergas ich
mein gedächniss ist wie ein loch

lyric wurd mir gesand
und vom Gedächnis verbrannt

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