Dienstag, 9. Februar 2010

Faden

Eine puppe aus fleisch geworben
zählt mit zeit viele narben
teils sehr verdorben
sich an ihm andere laben

Häng ich an ihr sehr
den sie tut was ich will
und noch mehr
doch will ich, so ist sie still

Ein reflex, welch schmach
so ist just im moment
der wille liegt brach
und der geiste verklemmt

Hängt ein fetzten
unsichtbar über haubt
auge hetzten
was sich einen blick erlaubt

So will ich thron nie missen
mit dem zepter in der hand
doch lassen narben mich wissen
hab mich an anderer puppe verbrannt

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